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Presse

Willkommen im Online-Pressebereich der Internationalen Fachkonferenz 2012 "Übersetzen in die Zukunft", einer Veranstaltung des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ).

 Ansprechpartnerin für Journalisten:

golms communications
Birgit Golms M. A.
PR-Beraterin (DAPR)
Tel.:  +49 (0)30 886276-44
Fax:  +49 (0)30 886276-45
E-Mail:  presse@bdue.de

 

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Pressemappe

Hintergrundinformation zum Übersetzungsmarkt

Deutschland ist eine Exportnation. Geschätzte 80 Prozent der deutschen Industrieunternehmen haben Bedarf an Dolmetsch- und Übersetzungsleistungen. Die Branche der Sprachdienstleistungen wächst seit Jahren unaufhaltsam, dies war sogar in den Jahren der Finanzkrise der Fall. Angefacht durch die Globalisierung erreicht der nationale Übersetzungsmarkt nach Schätzungen des Verbandes mittlerweile rund 1 Milliarde Euro pro Jahr. In Deutschland wuchs der Markt dabei kräftiger als in anderen Ländern: Während das weltweite Volumen der Branche in den Jahren 2009 bis 2010 um durchschnittlich etwa 7,4 Prozent stieg, kletterte es in Deutschland in diesem Zeitraum um 15 Prozent. Für das Jahr 2012 rechnet das auf die Sprachdienstleistungsbranche spezialisierte US-Beratungsunternehmen „Common Sense Advisory“ mit einem Marktvolumen von etwa 33,5 Milliarden USD. Der größte Anteil der Sprachdienstleistungen entfällt dabei auf Übersetzungen (weitere Leistungen der Branche sind beispielsweise Dolmetschleistungen, Softwarelokalisierung oder Untertitelung). Die Experten des amerikanischen Beratungsunternehmens sagen der weltweiten Sprachdienstleistungsbranche eine Wachstumsrate von 12 Prozent voraus.

„Übersetzer sind ein wichtiges Zahnrad im Getriebe der Exportwirtschaft“, so André Lindemann, Präsident des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ). Der größte deutsche Branchenverband beobachtet einen Trend zur Spezialisierung in der Branche. Während Themen und Texte im Zeitalter der Globalisierung immer komplexer werden, steht gleichzeitig immer weniger Zeit für eine Übersetzung zur Verfügung. Ohne entsprechende Spezialisierung haben es Übersetzer zunehmend schwer, sich am Markt zu behaupten, zumal mehr als die Hälfte der 38.000 Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland selbstständig tätig ist. Auf der Internationalen Fachkonferenz des BDÜ mit dem Titel „Übersetzen in die Zukunft“ vom 28. bis 30. September 2012 in Berlin geht es deshalb um das Thema „Dolmetscher und Übersetzer: Experten für internationale Fachkommunikation“.

Übersetzungsmarkt in Deutschland

Der deutsche Übersetzungsmarkt ist stark fragmentiert und besteht überwiegend aus kleinen Übersetzungsunternehmen. Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes gibt es 38.000 Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland (Mikrozensus 2011), davon sind 23.000 Selbstständige (15.000 Frauen, 7.000 Männer). Die 23.000 selbstständigen Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland sind überwiegend alleine und im eigenen Homeoffice tätig, doch diese Freiberufler erarbeiten den Großteil der in Deutschland erstellten Übersetzungen – sei es im direkten Auftrag von Kunden aus der Wirtschaft, von Behörden und Institutionen, in einem Netzwerk oder im Unterauftrag von größeren Übersetzungsunternehmen.

Internationaler Übersetzungsmarkt

Das internationale Beratungsunternehmen „Common Sense Advisory“ mit Hauptsitz in den USA hatte auf der ersten Internationalen Fachkonferenz des BDÜ im Jahr 2009 prognostiziert, dass der globale Sprachdienstleistungsmarkt im Jahre 2012 ein Volumen von 22,5 Milliarden USD erreichen wird. Mittlerweile schätzt das Unternehmen das Volumen für 2012 auf 33,5 Milliarden USD, liegt also mit seiner Schätzung um mehr als 10 Milliarden USD höher als noch 2009. Bei der weltweiten Wachstumsrate geht Common Sense Advisory von 12 Prozent pro Jahr aus.

Common Sense Advisory veröffentlicht einmal im Jahr die „Top 100“ der Übersetzungsunternehmen weltweit. Amerikanische Unternehmen sind darin anteilig am stärksten vertreten. Im Jahr 2011 kamen die drei führenden Unternehmen aus den USA und Frankreich: An erster Stelle steht das US-Unternehmen „Mission Essential Personnel“ mit 8.300 Mitarbeitern (725 Millionen USD Umsatz), gefolgt von „Lionbridge Technologies“, ebenfalls aus den USA, mit 4.500 Mitarbeitern (428 Millionen USD Umsatz). An dritter Stelle steht „Hewlett-Packard’s Application and Content Globalization Group“ (HP ACG) aus Frankreich mit 4.200 Beschäftigten (418 Millionen USD Umsatz).

Deutsche Unternehmen sind nicht unter den Top 10 vertreten: Das größte deutsche Unternehmen in der Liste steht auf Platz 54. Es ist die „beo Gesellschaft für Sprachen und Technologie“ mit ca. 12 Millionen USD Umsatz und 65 Mitarbeitern. Im internationalen Vergleich sind die deutschen Übersetzungsunternehmen also überaus klein.

International ist ein starker Konzentrationsprozess zu beobachten, der auch in Deutschland zu einem Vordringen international operierender ausländischer Übersetzungsunternehmen führt. Die Top 10 wachsen von Jahr zu Jahr, was unter anderem auf Übernahmen zurückzuführen ist.

Gute Übersetzungen als Wettbewerbsfaktor

Der Verband beobachtet, dass viele deutsche Unternehmen die Bedeutung von guten Übersetzungen für den Erfolg ihres Unternehmens nicht erkennen. Untersuchungen belegen, dass Unternehmen durch mangelhafte Übersetzungen sogar eine Menge Geld verlieren können: So ergab eine Studie aus dem Jahr 2008 von „Forrester Research“ im Auftrag der britischen Firma SDL, dass weltweit tätige Unternehmen bis zu 4,7 Milliarden Dollar innerhalb von drei Jahren verlieren können, wenn sie Produktinformationen nicht ausreichend übersetzen. Laut einer EU-Studie zu exportierenden KMU (ELAN, 2006) erklärte jedes zehnte der befragten Unternehmen, es habe aufgrund mangelnder Fremdsprachkenntnisse einen Auftrag verloren. Von fast 200 Unternehmen, die mögliche Aufträge verloren haben, schätzten 37 von ihnen das entgangene Geschäft auf ein Volumen zwischen 8 und 13,5 Millionen Euro.

Vorteile eines direkten Ansprechpartners

Der deutsche Übersetzungsmarkt unterscheidet sich, wie die Zahlen deutlich machen, insbesondere vom amerikanischen Markt. Viele Firmen setzen in Deutschland auf den direkten Kontakt mit „ihrem“ Übersetzer. Durch profunde Kenntnisse der jeweiligen Firma können Einzelübersetzer passgenaue Übersetzungslösungen vorschlagen.  

Tipp für die Übersetzersuche

Die Berufsbezeichnung „Übersetzer“/„Dolmetscher“ ist nicht geschützt. Wer auf der Suche nach qualifizierten Dolmetschern und Übersetzern ist, kann auf die Mitgliederdatenbank des Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer im Internet zurückgreifen: Unter www.bdue.de stehen die Kontaktdaten von mehr als 7.000 geprüften Dolmetschern und Übersetzern für mehr als 80 Sprachen und über 500 Fachgebiete. Alle Mitglieder haben vor Aufnahme in den Verband ihre Qualifikation für den Beruf nachgewiesen.


Hintergrundinformation Übersetzungsmarkt
Hintergrundinformation zur Fachkonferenz

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) veranstaltet vom 28. bis 30. September 2012 die 2. Internationale Fachkonferenz mit dem Titel „Übersetzen in die Zukunft“. Die Teilnehmer erwarten rund 150 praxisnahe Fachvorträge, Podiumsdiskussionen, Seminare, Workshops, eine Stellenbörse sowie eine Fachmesse. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Schirmherren der internationalen Konferenz sind Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, sowie Wolfgang Steimels, Präsident des Bundessprachenamts. Die Veranstaltung, zu der rund 1.300 Teilnehmer aus dem In- und Ausland erwartet werden, findet im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin statt. In Deutschland gilt die Veranstaltung als „das“ Branchenereignis für Dolmetscher und Übersetzer in 2012.

Das Leitthema der Veranstaltung lautet in diesem Jahr „Dolmetscher und Übersetzer: Experten für Internationale Fachkommunikation“. Damit rückt der Verband die Expertenkompetenz von Dolmetschern und Übersetzern sowie den Trend zur Spezialisierung in den Fokus: Waren Dolmetscher und Übersetzer früher oft Generalisten und in vielen Branchen tätig, so sind sie heutzutage auf ganz bestimmte Fachgebiete spezialisiert. Dieser Trend wird nicht zuletzt durch die Anforderungen des Marktes mitbestimmt. Diese aktuellen Anforderungen spiegeln sich in den Themenschwerpunkten der Vorträge, Seminare und Workshops: So gibt es zum Beispiel Vorträge über Terminologiearbeit, Dolmetschen bei Gericht und im Gesundheitswesen, neue IT-Entwicklungen für Übersetzer oder aktuelle Trends beim Konferenzdolmetschen. Kurzseminare und Workshops geben erste Einblicke in Fachgebiete wie Nanotechnologie oder Finanzderivate für Übersetzer, die in diesen Bereichen arbeiten möchten. Die Veranstaltung richtet sich an selbstständige sowie angestellte Dolmetscher und Übersetzer gleichermaßen. Speziell für Selbstständige finden eine Reihe von Veranstaltungen statt, die sich Themen wie Marketing, Akquise und Positionierung widmen.

Aus der Praxis für die Praxis

Die Referenten der Fachkonferenz sind mehrheitlich selbst angestellte oder selbstständige Dolmetscher und Übersetzer. Sie stehen mitten im Berufsleben und geben ihr Wissen an Kollegen weiter. Nach einem Aufruf des Veranstalters zum „Call for Papers“ gingen etwa 170 Vorschläge für Vorträge, Seminare und Workshops aus aller Welt ein und wurden auf der Konferenzwebsite veröffentlicht. Über 1.100 Sprachmittler wählten daraus ihre Favoriten. Da Teilnehmer wie Referenten aus dem In- und Ausland kommen, wird ein Großteil der Beiträge - je nach Ausgangssprache - in die Sprachen Deutsch, Englisch oder Französisch gedolmetscht.

„Übersetzen in die Zukunft“

Durch die aktive Beteiligung der Dolmetscher und Übersetzer an der Gestaltung des Programms zeichnet die Fachkonferenz ein lebendiges und aktuelles Bild der sprachmittelnden Berufe. Analog zum Titel der Konferenz, der mit der Doppeldeutigkeit des Wortes „Übersetzen“ spielt, will die Veranstaltung mit ihrem breiten und gleichzeitig hochspezifischen Angebot jeden einzelnen Dolmetscher und Übersetzer dabei überstützen, „in die Zukunft überzusetzen“ - und sich fit für die Anforderungen des Berufes zu machen.

Fachmesse und Stellenbörse

Zusätzlich zu Vorträgen, Seminaren und Workshops bietet eine begleitende Fachmesse den Teilnehmern die Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand des täglichen "Handwerkszeugs" von Übersetzern und Dolmetschern aus erster Hand zu informieren: Es gibt Messestände von Fach- und Wörterbuchverlagen, Entwicklern von Translation-Memory-Systemen, Anbietern von Dolmetschanlagen sowie weiteren Dienstleistungen für Dolmetscher und Übersetzer.

Auf der Stellenbörse können Berufseinsteiger ebenso wie erfahrene Sprachmittler in direkten Kontakt mit möglichen Auftrag- und Arbeitgebern treten. Nationale wie europäische Unternehmen und Organisationen informieren über berufliche Perspektiven und Karrierechancen in ihrem Hause. Zu den Ausstellern zählen unter anderem die größten Arbeitgeber für Dolmetscher und Übersetzer in Europa: Die beiden Generaldirektionen „Übersetzung“ und „Dolmetschen“ der Europäischen Kommission, die Generaldirektion Dolmetschen und Konferenzen des Europäischen Parlaments sowie das Bundessprachenamt. Die vollständige Liste der an der Fachmesse und der Stellenbörse teilnehmenden Organisationen ist auf der Website unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de zu finden.

Anmeldung

Die Anmeldung zur Fachkonferenz ist bis 10. September über die Konferenzwebsite unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de möglich. Es besteht die Möglichkeit, sich für alle drei Konferenztage anzumelden oder eine Tageskarte für einen einzelnen Tag zu buchen. Für Mitglieder des BDÜ, Mitglieder von FIT-Verbänden sowie Studierende gilt ein ermäßigter Teilnehmerbeitrag.

Die Teilnahme an allen drei Konferenztagen inklusive Tagungsverpflegung kostet:

  • Regulärpreis: 390 EUR* / 475 EUR (Tageskarte: 200 EUR)
  • BDÜ-Mitglieder**: 290 EUR* / 375 EUR (Tageskarte: 150 EUR)
  • Studierende: 125 EUR* / 180 EUR (Tageskarte: 80 EUR)

    * mit Frühbucherrabatt (bei Anmeldung und Zahlung bis 31. Mai 2012)
    ** ermäßigter Teilnehmerbeitrag auch für Mitglieder anderer FIT-Verbände   (z. B. ADÜ Nord, ASTTI, ATICOM, ITI, Universitas und VÜD), des DTT (Deutscher Terminologie-Tag) sowie der tekom.

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Die Konferenzdaten auf einen Blick:

2. Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“
„Dolmetscher und Übersetzer: Experten für internationale Fachkommunikation“
28. - 30. September 2012
Beginn: Freitag 12.30 Uhr (Einlass ab 9.00 Uhr)
Ende: Sonntag 15.00 Uhr
Freie Universität Berlin
Henry-Ford-Bau, Garystraße 35,14195 Berlin-Dahlem
www.uebersetzen-in-die-zukunft.de

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Über die Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“:

Die Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ ist eine Veranstaltung des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ). Mit der Fachkonferenz will der Verband in Europa eine Plattform für den Austausch von Dolmetschern und Übersetzern aus der ganzen Welt schaffen. Neben Vorträgen, Seminaren und Workshops gibt es eine Stellenbörse sowie eine Fachmesse. An der ersten Fachkonferenz im September 2009 nahmen rund 1.600 Teilnehmer aus über 40 Ländern teil. Die BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH, ein Tochterunternehmen des BDÜ, ist Organisator der Veranstaltung. Weitere Informationen zur Veranstaltung gibt es unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de.

Über den Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ):

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) ist mit über 7.000 Mitgliedern der größte deutsche Berufsverband der Branche. Er repräsentiert 75 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland und vertritt seit 1955 deren Interessen. Eine BDÜ-Mitgliedschaft steht für Qualität, denn alle Mitglieder mussten vor Aufnahme in den Verband ihre fachliche Qualifikation für den Beruf nachweisen (www.bdue.de).


Hintergrundinformation zur Fachkonferenz
Programmübersicht (Stand: 10.9.2012)
Kurzportrait BDÜ

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) im Profil.

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) ist mit über 7.000 Mitgliedern der größte deutsche Berufsverband der Branche. Er repräsentiert 75 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland und vertritt deren Interessen seit 1955 – in Deutschland sowie international. Der BDÜ-Bundesverband hat seinen Sitz in Berlin und fungiert als Dachverband für 13 Mitgliedsverbände, die auf Landesebene oder berufsgruppenorientiert arbeiten, so zum Beispiel der „Verband der Konferenzdolmetscher e.V. (VKD) im BDÜ“.

Für die Mitgliedschaft im Verband gelten strenge Aufnahmekriterien: Mitglied kann nur werden, wer seine fachliche Qualifikation für den Beruf zuvor nachgewiesen hat. Mitglieder müssen entweder über eine einschlägige Berufsausbildung in Form eines Fachstudiums oder eine staatlich anerkannte Prüfung verfügen. Quereinsteiger brauchen einen akademischen Abschluss und sieben Jahre Berufserfahrung. Da die Berufsbezeichnungen „Übersetzer“ und „Dolmetscher“ nicht geschützt sind, gilt die BDÜ-Mitgliedschaft als Qualitätssiegel für Auftraggeber.

Mit mehr als 200 Seminaren für Dolmetscher und Übersetzer jährlich fördert der BDÜ die berufliche Weiterqualifizierung seiner Mitglieder. Durch günstige Studentenmitgliedschaften sowie Beratungsangebote für Existenzgründer unterstützt der Verband den Berufsnachwuchs.

Der BDÜ ist Herausgeber des „MDÜ“, der auflagenstärksten Fachzeitschrift für Dolmetscher und Übersetzer im deutschsprachigen Raum. Die vom Verband gegründete „BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH“ verlegt Fachbücher und organisiert Seminare sowie Fachkonferenzen für Dolmetscher und Übersetzer. Nähere Informationen zum Verband sowie die Recherchemöglichkeit nach qualifizierten Dolmetschern und Übersetzern in der Mitgliederdatenbank gibt es unter www.bdue.de.


Kurzportrait BDÜ
Weiteres Bildmaterial zur BDÜ-Fachkonferenz

Plakat und Logo der Internationalen Fachkonferenz "Übersetzen in die Zukunft".

Das Plakat zur Konferenz steht in einer Online- und einer Printauflösung zur Verfügung. Alle Bilder können honorarfrei abgedruckt und online für Weblogs oder auf Webseiten verwendet werden.


Logo Fachkonferenz 2012
Plakat Fachkonferenz 2012 (Internet)
Plakat Fachkonferenz 2012 (Druck)

 

Presseinformationen

Erfolgreicher Abschluss der Internationalen Übersetzerkonferenz in Berlin (01.10.2012)

(Berlin) Am Weltübersetzertag, dem 30. September, ging die Internationale Fachkonferenz 2012 „Übersetzen in die Zukunft“ des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer in Berlin zu Ende. „Die zweite Fachkonferenz mit 1.350 Teilnehmern aus aller Welt war ein voller Erfolg“, zog BDÜ-Präsident André Lindemann positiv Bilanz. „Wenn wir die Inspiration dieser drei Tage mit nach Hause nehmen und tatsächlich auch umsetzen, sind wir alle – ob Teilnehmer oder Verband  –  einen großen Schritt nach vorne gekommen.“ Im Rahmen der Abschlussveranstaltung verlieh der Verband erstmals den „BDÜ-Hieronymus-Preis“. Dieser ging an die germanBelt Systems GmbH aus Bad Blankenburg in Thüringen. Damit zeichnete der Verband das Unternehmen für vorbildliche Leistungen im Bereich der mehrsprachigen Kommunikation aus.

Für ihre Eröffnungsrede am 28. September erhielt Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung, minutenlangen Applaus. Die Dolmetscher und Übersetzer im Saal bedankten sich damit auch für die in der Rede gezeigte Wertschätzung für den Berufsstand. „Ich möchte Ihnen meinen großen Respekt für Ihre anspruchsvolle Tätigkeit zollen“, so Schavan zuvor. Die Ministerin hatte unter anderem die Bedeutung der Rolle von Dolmetschern und Übersetzern in Wirtschaft und Wissenschaft betont. Die Kompetenz zur internationalen Kommunikation sei für Deutschland ein Schlüssel zum Erfolg. „Ein herzliches Dankeschön für Ihre Arbeit und alles, was wir von Ihnen lernen können.“

Rytis Martikonis, Generaldirektor der Generaldirektion Übersetzung der Europäischen Kommission, sprach in der Hauptrede am 29. September über die veränderten Arbeitsbedingungen von Übersetzern in seiner Behörde. Während die Zahl der zu übersetzenden Informationen zunähme, stünden nur begrenzte Mittel zur Verfügung. CAT-Tools, maschinelle Übersetzung und die Arbeit mit Terminologiedatenbanken spielten deshalb eine immer größere Rolle. Auch der Beruf des Übersetzers selbst verändere sich: Im Mittelpunkt stehe nicht mehr ausschließlich die Übertragung eines Textes von einer Sprache in die andere, vielmehr werde der Übersetzer zum Kommunikationsexperten in einer mehrsprachigen Organisation. In der Generaldirektion Übersetzen arbeiten 2.500 Übersetzer, darunter 130 Übersetzer für die deutsche Sprache.

Wetter gut, Stimmung gut

Gelöste Stimmung und zufriedene Gesichter gab es bei den Teilnehmern der Konferenz, die aus 33 Ländern nach Berlin angereist waren, darunter auch Teilnehmer aus China und Neuseeland. Bei sonnigem Herbstwetter nutzten sie die drei Konferenztage für Weiterbildung, Erfahrungsaustausch und Networking. Die großzügigen Räumlichkeiten des Henry-Ford-Baus der Freien Universität Berlin bildeten dazu einen passenden Rahmen. Die 150 Vorträge, Podiumsdiskussionen und Workshops präsentierten einen Querschnitt der Themen, die die Branche bewegen: von aktuellen Trends beim Übersetzen und Dolmetschen über maschinelle Übersetzung bis hin zur Auftragsgewinnung.

„Besonders gefragt waren kleinere Workshops zu Fachthemen wie dem Übersetzen im technischen und juristischen Bereich sowie Veranstaltungen zu unternehmerischen Kompetenzen wie zum Beispiel Selbstmarketing“, so Wolfram Baur, Geschäftsführer der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH und Organisator der Veranstaltung. „Auch die Netzwerktreffen und die Stellenbörse kamen sehr gut an.“ Die Teilnehmer nutzten die Pausen, um sich an den mehr als 20 Messeständen beispielsweise über die neuesten Entwicklungen bei unterstützenden Computerprogrammen für Dolmetscher und Übersetzer zu informieren. Wer die Internationale Fachkonferenz 2012 verpasst hat, kann den umfangreichen Tagungsband „Übersetzen in die Zukunft“ für 25 Euro plus Porto im Internet bestellen unter www.fachverlag.bdue.de.

Die nächste große Veranstaltung für Dolmetscher und Übersetzer ist 2014 der 20. Weltkongress der FIT (Fédération Internationale des Traducteurs) in Berlin. Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer wird den Weltkongress für die Dachorganisation der Übersetzerverbände aus über 60 Ländern zusammen mit der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft ausrichten.

Im Online-Pressebereich gibt es eine Auswahl an Pressebildern. Die Nutzung der Bilder ist im redaktionellen Kontext und bei Nennung der Quelle honorarfrei. Fotos: Thorsten Weddig.


Presseinformation
Skript: Abschlussrede André Lindemann, BDÜ-Präsident
Foto BDÜ-Stand in der Eingangshalle, Foto: Thorsten Weddig
Foto Networking in der Eingangshalle, Foto: Thorsten Weddig
Foto Keynote Rytis Martikonis, Foto: Thorsten Weddig
Foto Abschlussrede André Lindemann, Foto: Thorsten Weddig
Foto Eröffnungsrede Ministerin Schavan mit Gebärdensprachdolmetschern, Foto: Thorsten Weddig
Foto Blick in ein Seminar, Foto: Thorsten Weddig
Foto Eröffnungsrede Ministerin Schavan am Stehpult, Foto: Thorsten Weddig
Foto Eröffnungsrede Ministerin Schavan im Audimax mit Zuschauern, Foto: Thorsten Weddig
Foto Außenaufnahme Henry-Ford-Bau, Foto: Thorsten Weddig
Foto Ministerin Schavan und BDÜ-Präsident André Lindemann, Foto: Thorsten Weddig
Übersetzerverband verleiht BDÜ-Hieronymus-Preis an die germanBelt Systems GmbH (30.09.2012)

(Berlin/Bad Blankenburg) Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) verlieh am 30. September, dem Weltübersetzertag, erstmals den BDÜ-Hieronymus-Preis. Der Verband zeichnet damit künftig in regelmäßigen Abständen ein Unternehmen für vorbildliche Leistungen im Bereich „mehrsprachige Kommunikation“ aus. In diesem Jahr geht der Preis an die germanBelt Systems GmbH aus Bad Blankenburg in Thüringen. Das mittelständische Unternehmen ist ein internationaler Hersteller und Lieferant von Komponenten für Förder- und Verschleißschutztechnik. Die Preisverleihung fand im Rahmen der Abschlussveranstaltung zur Internationalen Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ des BDÜ in Berlin statt. BDÜ-Präsident André Lindemann überreichte Uwe Hickmann, dem geschäftsführenden Gesellschafter der germanBelt, am Nachmittag den Preis in Form eines Glasquaders. Der Name des Preises geht zurück auf den heiligen Hieronymus, dem Schutzpatron der Übersetzer, dessen Gedenktag der 30. September ist.

„Mit dem Hieronymus-Preis zeichnet der BDÜ ein Unternehmen aus, dessen Handeln im Bereich der mehrsprachigen Kommunikation von unserer Jury als vorbildlich bewertet wurde“, so Lindemann. Der Verband hatte im Frühjahr seine Mitglieder aufgerufen, Vorschläge mit auszeichnungswürdigen Unternehmen einzureichen. Anhand eines Kriterienkatalogs fiel die Wahl auf die germanBelt Systems GmbH, die sich durch die besondere Aufmerksamkeit auszeichnet, die sie der Qualität ihrer fremdsprachlichen Kommunikation widmet. Das Unternehmen lässt alle Texte – vom Marketingtext bis zum Vertrag  – von externen Sprachdienstleistern in die Sprache ihrer Kunden übersetzen. Dazu arbeitet es langfristig mit seinen Übersetzern zusammen und bindet sie in firmeninterne Abläufe ein. Lindemann: „Die germanBelt Systems GmbH ist ein herausragendes Beispiel dafür, wie fruchtbar, kollegial und gewinnbringend die Zusammenarbeit mit externen Dolmetschern und Übersetzern für beide Seiten sein kann.“

Uwe Hickmann bedankte sich für die Auszeichnung: „Wir freuen uns, dass wir im Bereich Übersetzungen solch erfahrene Partner an unserer Seite wissen. Wir legen großen Wert auf Qualität und sehen unsere Übersetzer als starke Partner, mit deren Hilfe wir auch international erfolgreich sind.“ Seit einigen Jahren stellt sich das Unternehmen international auf und hat Kunden in über 30 Ländern. 2010 nahm ein Tochterunternehmen seinen Betrieb in den Vereinigten Arabischen Emiraten auf.

Über den Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V.:

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) ist mit über 7.000 Mitgliedern der größte deutsche Berufsverband der Branche. Er repräsentiert 75 Prozent aller organisierten Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland und vertritt seit 1955 deren Interessen. Eine BDÜ-Mitgliedschaft steht für Qualität, denn alle Mitglieder mussten vor Aufnahme in den Verband ihre fachliche Qualifikation für den Beruf nachweisen. Die Mitgliederdatenbank des BDÜ im Internet hilft bei der Suche nach Dolmetschern und Übersetzern für mehr als 80 Sprachen (www.bdue.de).

Über germanBelt Systems GmbH:

Die germanBelt Systems GmbH mit Sitz in Bad Blankenburg in Thüringen ist ein internationaler Hersteller und Lieferant von Komponenten für die Förder- und Verschleißschutztechnik. Die Produkt- und Dienstleistungspalette reicht von Beratung und Planung über Antriebs- Verschleißschutz- und Transportbandtechnik bis hin zu Montage- und Servicedienstleistungen. Nähere Informationen zum Unternehmen gibt es unter www.germanBelt.de.

Pressekontakt BDÜ:

golms communications
Birgit Golms M.A.
PR-Beraterin (DAPR)
Windscheidstraße 24
D-10627 Berlin
Tel.: (030) 88 62 76 44
Fax: (030) 88 62 76 45
Internet: www.golms-communications.com
E-Mail: mail@golms-communications.com

Pressekontakt germanBelt:

germanBelt Systems GmbH
Christian Hofheinz
Marketing
Carl-Vollrath-Straße 8
D-07442 Bad Blankenburg
Tel.: (03573) 36 37 418
Fax: (03573) 36 37 419
Internet: www.germanBelt.de
E-Mail: c.hofheinz@germanBelt.de



 

 


Presseinformation
Foto Glasquader. Abdruck honorarfrei. Foto: Thorsten Weddig
Foto Glasquader Variante (höhere Auflösung). Abdruck honorarfrei. Foto: Thorsten Weddig
Übersetzungsmarkt wächst um 12 Prozent (28.09.2012)

Die Branche der Sprachdienstleistungen wächst unaufhaltsam. Angefacht durch die Globalisierung beträgt das Volumen des Übersetzungsmarktes in Deutschland nach Schätzungen des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e. V. (BDÜ) mittlerweile rund 1 Milliarde Euro pro Jahr. Für 2012 prognostiziert das auf die Sprachdienstleistungsbranche spezialisierte Beratungsunternehmen „Common Sense Advisory“ mit Sitz in den USA ein weltweites Wachstum der Branche um 12 Prozent. Das globale Volumen der gesamten Branche beziffern die Experten auf 33,5 Milliarden US-Dollar für 2012. „Übersetzer sind ein wichtiges Zahnrad im Getriebe der Exportwirtschaft“, so André Lindemann, Präsident des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ).

Diese Entwicklung bleibt nicht ohne Folgen für Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland. Ihre Arbeitswelt hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Immer mehr Texte müssen immer schneller übersetzt werden. Um sie bei den Herausforderungen der Globalisierung zu unterstützen, lädt der BDÜ die Übersetzerbranche vom 28. bis 30. September zur Internationalen Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ nach Berlin ein. Dort erwarten die Teilnehmer 150 Vorträge, Podiumsdiskussionen, Seminare und Workshops. Einer der Trends in der Branche ist die Spezialisierung: Während Themen und Texte im Zeitalter der Globalisierung immer komplexer werden, steht gleichzeitig immer weniger Zeit für eine Übersetzung zur Verfügung. Ohne Spezialisierung haben es Übersetzer zunehmend schwer, sich am Markt zu behaupten, zumal 23.000 der insgesamt 38.000 Dolmetscher und Übersetzer in Deutschland selbstständig tätig sind.

Der Verband beobachtet, dass viele deutsche Unternehmen die Bedeutung von guten Übersetzungen für den Erfolg ihres Unternehmens nicht erkennen. Es gibt Untersuchungen, die belegen, dass Unternehmen durch mangelhafte Übersetzungen sogar eine Menge Geld verlieren können: Laut einer EU-Studie zu exportierenden KMU (ELAN, 2006) erklärte jedes zehnte befragte Unternehmen, es habe aufgrund mangelnder Fremdsprachkenntnisse einen Auftrag verloren. Von fast 200 Unternehmen, die mögliche Aufträge verloren haben, schätzten 37 von ihnen das entgangene Geschäft auf ein Volumen zwischen 8 und 13,5 Millionen Euro. Lindemann: „Gute Übersetzungen sind ein Wettbewerbsfaktor."


Presseinformation
Checkliste: 10 Tipps für die Übersetzersuche
Weltübersetzertag am 30. September 2012 (20.09.2012)

Hartnäckig hält sich das Gerücht, dass Übersetzer im stillen Kämmerlein und umgeben von dicken Wörterbüchern arbeiten. Am 30. September ist Internationaler Übersetzertag, und der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) nimmt das Datum zum Anlass, um mit falschen Vorstellungen von diesem Beruf aufzuräumen – und die Arbeitsrealität von Dolmetschern und Übersetzern im Zeitalter der Globalisierung transparenter zu machen. Dank Internet arbeiten Übersetzer heutzutage mit Kunden und Kollegen weltweit vernetzt. Der Computer ist ihr Arbeitsgerät, und viele Wörterbücher gibt es mittlerweile online. Generalisten unter den Übersetzern sind selten geworden, denn sie haben es schwer, sich in einem stark umkämpften Markt zu behaupten. Übersetzer sind zunehmend auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert wie zum Beispiel Medizin, Recht, Technik, Wirtschaft oder auch Literatur.

Um den Trend zur Spezialisierung geht es auch auf dem 2. Internationalen Fachkongress „Übersetzen in die Zukunft“ des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer vom 28. bis 30. September in Berlin. Mit 1.300 Teilnehmern aus 30 Ländern ist dies die größte Veranstaltung der Branche in Europa. Das Motto lautet in diesem Jahr: „Dolmetscher und Übersetzer: Experten für internationale Fachkommunikation.“ Im Fokus stehen Veranstaltungen rund um das Thema Spezialisierung. BDÜ-Präsident André Lindemann: „Die Themen werden immer komplexer. Dolmetscher und Übersetzer brauchen nicht nur sehr gute Fremdsprachenkenntnisse, sondern auch translatorische Techniken und fundierte Kenntnisse in ausgewählten Fachgebieten.“ Kurzum: Eine Fremdsprache gut zu sprechen, reicht schon lange nicht mehr aus.

Der Weltübersetzertag am 30. September geht zurück auf den Todestag des Heiligen Hieronymus, dem Schutzpatron der Übersetzer. Er übersetzte unter anderem die Bibel ins Lateinische. Die als „Vulgata“ bekannte Bibelübersetzung galt lange Zeit als maßgebliche Übersetzung der Bibel der katholischen Kirche. 1991 führte die internationale Übersetzerorganisation „FIT“ (Fédération Internationale des Traducteurs) den Weltübersetzertag ein, um die Leistungen von Dolmetschern und Übersetzern ins Bewusstsein der Öffentlichkeit zu rücken. 38.000 Dolmetscher und Übersetzer gibt es laut Mikrozensus 2011 in Deutschland, 25.000 Frauen und 13.000 Männer. Mehr als die Hälfte von ihnen arbeitet selbstständig.


Presseinformation
BDÜ Logo (Internet)
Internationale Übersetzerbranche trifft sich in Berlin (17.09.2012)

Vom 28. bis 30. September gibt sich die internationale Übersetzerbranche ein Stelldichein in Berlin: Rund 1.300 Teilnehmer aus mehr als 30 Ländern kommen zur 2. Internationalen Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ). Sie ist die größte Konferenz der Branche in Europa und gilt als „das“ Branchenereignis 2012. Auf dem Programm stehen 150 Vorträge, Podiumsdiskussionen, Seminare und Workshops. Das Gewicht liegt auf Zukunftsthemen für Dolmetscher und Übersetzer, die immer seltener als Generalisten arbeiten, sondern sich zunehmend auf bestimmte Fachgebiete spezialisieren. Das Kurzseminar „Alles Nano oder was?“ bietet zum Beispiel am Freitag den 28. September eine Einführung in die Nanotechnologie für Übersetzer. An allen drei Konferenztagen geht es in verschiedenen Veranstaltungen um aktuelle Herausforderungen für Literaturübersetzer, Medizinübersetzer, Technikübersetzer oder auch Gerichtsdolmetscher. Am Sonntag den 30. September, dem internationalen Übersetzertag, beleuchten mehrere Vorträge das Thema „Maschinelle Übersetzung und Ethik“. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung.

Im Rahmen einer „Stellenbörse“ informieren unter anderem Europas größte Arbeitgeber für Dolmetscher und Übersetzer über Karrierechancen in ihren Institutionen: Mit dabei sind die Europäische Kommission mit den beiden Generaldirektionen „Übersetzung“ und „Dolmetschen“ sowie die Generaldirektion „Dolmetschen und Konferenzen“ des Europäischen Parlaments. Auf der begleitenden Fachmesse können sich Teilnehmer in Sachen Handwerkszeug auf den aktuellen Stand bringen – zum Beispiel hinsichtlich neuester Dolmetschanlagen, Wörterbücher oder Translation-Memory-Systeme.

Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer hat die Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ 2009 ins Leben gerufen, um in Europa eine Plattform für den Austausch von Dolmetschern und Übersetzern aus der ganzen Welt zu schaffen. Schirmherren der diesjährigen Konferenz sind Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, sowie Wolfgang Steimels, Präsident des Bundessprachenamts. Nähere Informationen zur Konferenz und zum Programm sind unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de zu finden.
 
Die Konferenzdaten auf einen Blick:

2. Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“
„Dolmetscher und Übersetzer: Experten für internationale Fachkommunikation“
28.–30. September 2012
Beginn: Freitag 12.30 Uhr (Einlass ab 9.00 Uhr)
Ende: Sonntag 15.00 Uhr
Ort: Freie Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Garystraße 35, 14195 Berlin
Internet: www.uebersetzen-in-die-zukunft.de


Weiterführende Informationen für Journalisten:
Im Online-Pressebereich der Fachkonferenzwebsite gibt es in der Pressemappe eine Hintergrundinformation und honorarfreie Pressebilder zum Herunterladen (www.uebersetzen-in-die-zukunft.de).


Presseinformation
Internationale Fachkonferenz für Dolmetscher und Übersetzer (14.08.2012)

(Berlin) Die 2. Internationale Fachkonferenz des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) rückt näher, und noch bis 10. September ist die Anmeldung möglich: Unter dem Motto „Übersetzen in die Zukunft“ trifft sich die Dolmetscher- und Übersetzerbranche vom 28. bis 30. September im Henry-Ford-Bau der Freien Universität Berlin zu Weiterbildung und Erfahrungsaustausch. Die Teilnehmer erwarten 150 Vorträge, Podiumsdiskussionen, Seminare und Workshops. Im Fokus stehen Veranstaltungen, die dem aktuellen Trend zur Spezialisierung Rechnung tragen. So gibt es zum Beispiel eine Einführung in Finanzderivate für Übersetzer, Workshops zur Terminologiearbeit oder einen Schnupperkurs in Softwarelokalisierung. Die Referenten sind mehrheitlich selbst als Dolmetscher oder Übersetzer tätig. Schon 1.200 Teilnehmer aus dem In- und Ausland haben sich für die Fachkonferenz registriert – Anmeldeschluss ist Montag, der 10. September. Tickets sind für alle drei Konferenztage oder auch als Tagestickets online buchbar. Studierende zahlen einen ermäßigten Teilnehmerbeitrag. Weitere Informationen und Anmeldung unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de.

Dolmetschern und Übersetzern bietet die Internationale Fachkonferenz neben der Weiterbildung eine gute Gelegenheit zum Networking. Erstmals gibt es von Freitag bis Sonntag sechs fachspezifische Netzwerktreffen, um Berufskollegen kennenzulernen und sich auszutauschen. Eine Fachmesse und eine Stellenbörse ergänzen das Programm der Konferenz. Zu den Ausstellern der Stellenbörse zählt beispielsweise die Generaldirektion Übersetzung der Europäischen Kommission, die über Karrierechancen in ihrer Organisation informiert.

Die Konferenz hat prominente Unterstützer. Den Eröffnungsvortrag hält die Bundesministerin für Bildung und Forschung, Prof. Dr. Annette Schavan. Schirmherren der Konferenz sind Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, sowie Wolfgang Steimels, Präsident des Bundessprachenamts – Deutschlands größtem Sprachendienst. Unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de ist das Programm der Internationalen Fachkonferenz zu finden.

Die Konferenzdaten auf einen Blick:

2. Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft"
„Dolmetscher und Übersetzer: Experten für internationale Fachkommunikation“
28. – 30. September 2012
Beginn: Freitag 12.30 Uhr (Einlass ab 9.00 Uhr)
Ende: Sonntag 15.00 Uhr
Ort: Freie Universität Berlin, Henry-Ford-Bau, Garystraße 35, 14195 Berlin
Internet: www.uebersetzen-in-die-zukunft.de


Presseinformation
Globalisierung: Tipps für die Übersetzersuche von Unternehmen (23.05.2012)

(Berlin) Der Übersetzungsbedarf in Deutschland steigt durch die Globalisierung jährlich um etwa 10 Prozent. Unternehmen stehen häufig vor der Frage, wie sie einen geeigneten Übersetzer für ihre Unterlagen finden. Die 2. Internationale Fachkonferenz des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) Ende September in Berlin setzt den Fokus auf „Dolmetscher und Übersetzer als Experten für die internationale Fachkommunikation“. Das Motto macht deutlich, dass es bei der Wahl des Übersetzers nicht nur auf die passende Sprachkombination ankommt. Übersetzer sind zunehmend auf bestimmte Fachgebiete spezialisiert. Durch die Spezialisierung verfügen sie über das nötige Hintergrundwissen, um auch komplexe Inhalte in eine andere Sprache zu übertragen.

„Viele Unternehmen haben bei der Suche nach Übersetzern eine falsche Vorstellung“, so Wolfram Baur, Geschäftsführer der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH und Organisator der Internationalen Fachkonferenz. „Es ist ein großer Unterschied, ob ein Marketingtext, ein Vertrag oder eine Bedienungsanleitung zu übersetzen ist.“ Unternehmen sollten bevorzugt mit Übersetzern zusammenarbeiten, die Fachkenntnisse, Erfahrung und Referenzen in der gewünschten Branche mitbringen. Baur: „Die richtige Wortwahl beim Übersetzen hängt zu mehr als 50 Prozent vom inhaltlichen Zusammenhang ab, in dem ein Wort steht. Deshalb spielt das Hintergrundwissen eine entscheidende Rolle für die Qualität der Übersetzung.“ Im Umkehrschluss bedeutet dies, dass mangelndes Fachwissen zu Übersetzungsfehlern führen kann.

Die Berufsbezeichnung „Übersetzer“ ist nicht geschützt. Jeder kann sich so nennen. Deshalb rät Baur, nur mit Sprachexperten zusammenzuarbeiten, die für den Beruf nachweislich qualifiziert sind. Um Unternehmen bei der Übersetzersuche zu unterstützen, hat er eine Checkliste mit „10 Tipps für die Übersetzersuche“ zusammengestellt. Sie steht zum kostenlosen Herunterladen im Online-Pressebereich der Website zur 2. Internationalen Fachkonferenz unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de bereit.

Hinweis für Journalisten: Die Checkliste „10 Tipps für die Übersetzersuche“ ist im Online-Pressebereich unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de zu finden und kann im redaktionellen Kontext unter Angabe der Quelle honorarfrei abgedruckt werden.


Presseinformation
Checkliste: 10 Tipps für die Übersetzersuche
Internationaler Übersetzerkongress in Berlin (27.04.2012)

(Berlin) Vom 28. bis 30. September findet die 2. Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ des Bundesverbandes der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) in Berlin statt. Die Teilnehmer erwartet ein umfangreiches Programm mit 150 Vorträgen, Seminaren und Workshops, das sich an Berufseinsteiger ebenso wie an erfahrene Dolmetscher und Übersetzer richtet. Das Themenangebot ist vielfältig: So gibt es Vorträge über Marketing, Terminologiearbeit oder aktuelle Trends im Konferenzdolmetschen. Kurzseminare geben Einblicke in Spezialthemen wie Finanzderivate oder Nanotechnologie für Übersetzer. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. Der Verband rechnet mit 1.500 Teilnehmern aus dem In- und Ausland.

Eine Stellenbörse und eine begleitende Fachmesse ergänzen das Konferenzprogramm. Auf der Stellenbörse informieren Unternehmen und Behörden über Karrierechancen in ihren Organisationen. So können Teilnehmer den Besuch der Konferenz auch dazu nutzen, mit potenziellen Auftrag- und Arbeitgebern persönlich in Kontakt zu treten. Zu den Ausstellern der Stellenbörse zählen unter anderem das Bundessprachenamt, Deutschlands größter institutioneller Sprachendienst, sowie die Generaldirektion Dolmetschen und Konferenzen des Europäischen Parlaments.

„Gerade die Mischung aus Vorträgen, Workshops, Fachmesse und Stellenbörse macht die Fachkonferenz so interessant“, sagt Wolfram Baur von der BDÜ Weiterbildungs- und Fachverlagsgesellschaft mbH und Organisator der Veranstaltung. „Es gibt jede Menge Gelegenheiten, interessante berufliche Kontakte zu knüpfen.“ Schirmherren der internationalen Konferenz sind Androulla Vassiliou, EU-Kommissarin für Bildung, Kultur, Mehrsprachigkeit und Jugend, sowie Wolfgang Steimels, Präsident des Bundessprachenamts. Wer sich bis zum 31. Mai anmeldet, profitiert von einem Frühbucherrabatt. Die Anmeldung für die Veranstaltung erfolgt über die Konferenzwebsite unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de.


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2. Internationale Fachkonferenz „Übersetzen in die Zukunft“ (16.02.2012)

(Berlin) Der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) veranstaltet vom 28. bis 30. September 2012 die 2. Internationale Fachkonferenz "Übersetzen in die Zukunft“ in Berlin. Das Leitthema der diesjährigen Veranstaltung lautet „Dolmetscher und Übersetzer: Experten für internationale Fachkommunikation“. Damit rückt der Verband die Expertenkompetenz von Dolmetschern und Übersetzern sowie den aktuellen Trend zur Spezialisierung in den Fokus. Die Teilnehmer können sich aus rund 150 Vorträgen, Seminaren und Workshops ein individuelles Programm zusammenstellen. Darunter sind Veranstaltungen zu übergeordneten Themen wie Marketing und Terminologieverwaltung ebenso wie Fachvorträge zum Dolmetschen im Gesundheitswesen, Softwarelokalisierung oder Literaturübersetzen. Eine begleitende Fachmesse und eine Stellenbörse runden das Tagungsprogramm ab. Die Fachkonferenz richtet sich an Dolmetscher und Übersetzer -  ob selbstständig tätig oder angestellt. Studierenden gewährt die Veranstaltung interessante Einblicke in die Berufspraxis.

Der Verband konnte prominente Keynotespeaker für den Kongress gewinnen. Den Eröffnungsvortrag hält Prof. Dr. Annette Schavan, Bundesministerin für Bildung und Forschung. „Um sich auf internationaler Ebene auszutauschen oder um wissenschaftliche Erkenntnisse in die Gesellschaft zu vermitteln, brauchen Forscherinnen und Forscher ein Sprachverständnis, das sie außerhalb ihrer Muttersprache nicht immer haben“, so Schavan. „Oft geht es darum, neue Ideen und extrem komplexe Zusammenhänge zu erklären. Hier tragen professionelle Übersetzer zu einem besseren Verständnis bei."

Die Online-Anmeldung zur Fachkonferenz ist ab sofort möglich. Der Veranstalter erwartet 1.500 Teilnehmer aus dem In- und Ausland und empfiehlt eine zeitige Buchung, denn die Plätze für Seminare und Workshops sind limitiert. Wer sich bis 31. Mai 2012 anmeldet, profitiert von einem Frühbucherrabatt. Nähere Informationen zum Programm der Fachkonferenz und zur Online-Anmeldung gibt es im Internet unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de.


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