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Nach den beiden Vorgängerkonferenzen von 2009 und 2012 und dem FIT-Kongress von 2014, die alle erfolgreich in Berlin durchgeführt wurden, veranstaltet der Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V. (BDÜ) im November 2019 in der Reihe „Übersetzen in die Zukunft“ erneut eine dreitägige internationale Konferenz zum Thema

DOLMETSCHEN UND ÜBERSETZEN 4.0.
Neue Wege im digitalen Zeitalter

Das Dolmetschen und Übersetzen ist eine Arbeit für Spezialisten, die durch ihr fachliches Wissen und ihr sprachliches Können dafür sorgen, dass Unternehmen und Institutionen, Banken und Versicherungen, Gerichte und Kanzleien global kommunizieren können.

Wir befinden uns jedoch in einer Zeit des Umbruchs, die alle Branchen betrifft – Künstliche Intelligenz, Big Data, Internet der Dinge und Blockchain-Anwendungen sind nur einige Schlagwörter und Aspekte der „Digitalisierung“. Mit der Einführung dieser Technologien verändert sich die Art und Weise, wie die Kunden von Übersetzern und Dolmetschern arbeiten, sprachlichen Content produzieren/nutzen und Sprachdienstleistungen beschaffen, wie Übersetzer und Dolmetscher selbst arbeiten, und wie Übersetzer und Dolmetscher mit ihren Kunden zusammenarbeiten. Damit wird sich auch so manches Geschäftsmodell von freien Übersetzern und Dolmetschern, Sprachdienstleistungsunternehmen und hausinternen Sprachendiensten, das bisher noch ganz leidlich funktioniert, in absehbarer Zukunft als Auslaufmodell erweisen.

Auf der BDÜ-Konferenz „Übersetzen in die Zukunft“ 2019 wollen wir diese Herausforderungen und die Zukunft der Branche diskutieren. Gemeinsam wollen wir unsere Geschäftsmodelle auf ihre Zukunftstauglichkeit überprüfen, herausfinden, welche neu entstehenden Möglichkeiten zur Positionierung am Markt künftig möglicherweise Erfolg versprechen, welche sprachlichen, fachlichen, unternehmerischen und sozialen Kompetenzen kundenorientierter Dienstleister in den Fokus rücken.

Dazu sollen Vorträge, Workshops, Kurzseminare, eine Fachmesse sowie eine Netzwerk- und Stellenbörse Auftraggeber, Behörden, Hochschulen, Anbieter von Softwarewerkzeugen, Studierende und professionelle Dolmetscher/-innen und Übersetzer/-innen miteinander ins Gespräch bringen.

Ein Teil der Vorträge und Diskussionen wird simultan in die Sprachen Deutsch und Englisch gedolmetscht. In Kurzseminaren und Workshops können sich Dolmetscher/-innen und Übersetzer/-innen in verschiedenen Spezialisierungen weiterbilden, ihr Wissen auf den neuesten Stand bringen oder sich im Hinblick auf eine eventuell beabsichtigte Spezialisierung eine erste Orientierung verschaffen.

Auf der begleitenden Fachmesse können sich die Besucher über Systeme für maschinelle Übersetzung, Translation-Memory-Systeme, Werkzeuge zum Informationsmanagement, die neuesten Nachschlagewerke und Dienstleistungsangebote für Übersetzer/-innen und Dolmetscher/-innen informieren. Im Rahmen einer Netzwerk- und Stellenbörse können Interessierte sich namhaften Unternehmen/Institutionen vorstellen und direkte Kontakte mit potenziellen Arbeit-/Auftraggebern sowie mit Kolleginnen und Kollegen gleicher oder ergänzender Spezialisierung knüpfen.

Experten aus den Bereichen Übersetzen und Dolmetschen sowie aus den unten genannten Fachgebieten/Branchen sind eingeladen, bis 31. Januar 2019 Vorschläge für Vorträge, Kurzseminare oder Workshops zu folgenden Themenfeldern einzureichen:

  • Wie künstliche Intelligenz die Zusammenarbeit von Dolmetschern und Übersetzern mit ihren Kunden verändert und neue Kompetenzen erforderlich macht
  • Wie im Zeitalter der Industrie 4.0 sprachlicher Content produziert, verarbeitet und genutzt wird
  • Fachsprache (Technik, IT, Medizin, Recht, Medien, …)
  • Maschinelle Übersetzung und Computer Assisted Translation in der Anwendung
  • Wie viel Technik muss ein D/Ü können?
  • Schreibkompetenz/Ausdrucksfähigkeit in der Muttersprache
  • Marketing, Marktpositionierung, Verhandlungstechniken
  • Entspannungstechniken, Ergonomie, Arbeitsgesundheit
  • Dolmetschen – Spezialist vs. Generalist, vor Ort oder remote
  • Datenschutz und Berufsethik

Interessenten werden gebeten, bis zum 31. Januar 2019 einen Abstract von bis zu 2.000 Zeichen einzureichen. Vortragssprachen sind Deutsch und Englisch. Die folgenden Veranstaltungsformate sind vorgesehen:

  • Vorträge (max. 30 Minuten, Teilnehmerzahl in der Regel unbegrenzt) an die einzelnen Vortragsblöcke schließen sich Diskussionen zwischen Referenten und Teilnehmern an
  • Podiumsdiskussionen (90 Minuten, Teilnehmerzahl in der Regel unbegrenzt)
  • Kurzseminare (90 oder 180 Minuten, bis zu 100 Teilnehmer)
  • Workshops (90 oder 180 Minuten, max. 25 Teilnehmer)

Bitte geben Sie bei der Einreichung Ihres Abstracts auch an, an welches Teilnehmerniveau sich Ihr Beitrag vor allem richtet: Grundlagen/Anfänger, Fortgeschrittene oder alle Teilnehmer/-innen. Die angenommenen Vorträge werden in einem Tagungsband veröffentlicht, der zum Termin der Konferenz erhältlich sein wird.

Hier können Sie Ihren Abstract einreichen

Wir benachrichtigen Sie bis zum 31. März 2019, ob Ihr Vorschlag angenommen wurde. Am 30. April 2019 wird das detaillierte Programm der Konferenz bekannt gegeben. Zur Aufnahme in den Tagungsband müssen die ausgearbeiteten Vorträge bis 1. August 2019 eingereicht werden. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.uebersetzen-in-die-zukunft.de oder senden Sie uns eine E-Mail an konferenz@bdue.de.